DLRG - Wasserrettungsdienst im Bodenseekreis

Als beliebtes Wassersportrevier und Ausflugsziel für jährlich Millionen von Menschen liegt der DLRG die Sicherheit und Gesundheit dieser Gäste und Einheimischen am Herzen.

In einigen Strandbädern, Frei- und Hallenbädern der Region übernehmen die Ortsgruppen den sogenannten Rettungswachdienst in Zusammenarbeit mit den Kommunen in der Regel als Unterstützung für das Bademeisterpersonal. Der Rettungswachdienst, der allein in den kommunalen Bädern versehen wird, findet allein aufgrund von Vereinbarungen zwischen den einzelnen Ortsgruppen und den Gemeinden statt.

Ein ebenso wichtige Aufgabe hat die DLRG im Bereich außerhalb der kommunalen Bäder. Aufgrund des Rettungsdienstgesetzes des Landes Baden-Württemberg sowie weiterer Vereinbarungen zwischen dem Land und dem DLRG-Landesverband Württemberg übernimmt die DLRG den Wasserrettungsdienst in den see-abgewandten Gewässern im Bodenseekreis.

Ähnlich wie bei den Partnerorganisationen im landgebundenen Rettungsdienst verfügen die Retter in der DLRG über Spezialausbildungen, so z.B. als DLRG-Sanitäter, als Bootsführer, Rettungstaucher oder Einsatz- und Wachleiter. Die Helfer sind allesamt ehrenamtlich und ohne finanzielle Entschädigung tätig und investieren nicht selten mehrere hundert Stunden jährlich uneigennützig für die Sicherheit von Wassersportlern, Urlaubs- und Badegästen.

Ganzjährig sind die Helfer im Wasserrettungsdienst einsatzbereit. An Wochenenden und Feiertagen von Mai bis September stehen Sie während des sog. Regelwachdienstes direkt am Wasser in den 6 Wasserrettungswachen im Landkreis bereit. Außerhalb dieser Zeiten sind die Einsatzgruppen per Funkmeldeempfänger erreichbar.

Die DLRG verfügt im Bodenseekreis über 11 Rettungsboote und 5 Einsatzfahrzeuge sowie über Geräteausstattungen für die Rettungstaucher. Mindestens drei der Boote sind auch in den Wintermonaten einsatzklar. Die DLRG-Einsätze am und auf dem Bodensee zeigen immer wieder wie wichtig eine gute, verlässliche und witterungsbeständige Ausstattung ist. Nicht selten rücken die Helfer bei schlechter Witterung aus und gehen Nah an die Grenze der Sicherheit.