Nächste Termine

  • 22.03 GUV-Termin 08:30 Uhr DLRG FN

Taucherrettung mit DRK Meersburg und DLRG Wasserrettern am 10. November 2013

Am Sonntag war es soweit, die schon lange geplante Taucherrettungsübung in Zusammenarbeit mit dem DRK Meersburg sowie einigen interessierten Wasserrettern stand auf dem Plan. Trotz Regenwetter standen alle Teilnehmer pünktlich um 9 Uhr auf dem Parkplatz beim Rondell in Meersburg parat.

Mit von der Partie waren Susi Ege, Franziska Trunz, Peter Adam, Daniel Stahn vom DRK Meersburg und von der DLRG Meersburg Michael Fidas mit –Sohn sowie Philipp Dietrich. Aus Salem Johannes und noch ein Vertreter aus Bermatingen (Namen war kurzfristig leider nicht in Erfahrung zu bringen), die alle unter der Markise des DRK-Fahrzeugs Zuflucht vor dem strömenden Regen suchten.

Die Übung sollte als Stationsübung aufgebaut werden. Während unsere Einsatztaucher in ihre Neoprens schlüpften begann Rainer mit der ersten Station. Die Teilnehmer erfuhren viel über unsere Ausrüstung, den Einsatzablauf und die für uns geltenden Vorschriften der GUV R2101 sowie die damit verbundenen Möglichkeiten und Grenzen für uns Einsatztaucher.

Ich nutzte noch die Chance im Trockenen etwas über die Aufgabenverteilung bei einem Taucheinsatz zu erzählen und zu erläutern wie ein Tauchplatz eingerichtet wird.

Zusätzlich gab es noch zwei weitere Stationen. ET aufrüsten, Leinenführung und Tauchgangsüberwachung wurde von Siggi Moser angeleitet, die Taucherbergung und die weitere Versorgung an Land wurde von Andre Maier übernommen.

Einige Teilnehmer waren über die Fülle und das Gewicht der Tauchausrüstung sehr erstaunt und stellten fleißig Fragen. Selbst Hand anlegen durften Sie dann als es darum ging den Taucher im Wasser per Leine zu dirigieren, was auch viele einmal ausprobierten. Bei der Taucherbergung kam das Wasser dann nicht nur von oben, denn wer sich zu weit ins Wasser wagte um den Taucher zu bergen bekam gleichzeitig noch nasse Füße. Als Taucher standen uns Thomas Degen, Rainer Krüger und Roxana Moser zur Verfügung. Die „verunfallten“ Taucher wurden von einem ET gerettet, im Wasser von ihrer Ausrüstung befreit und mit unterschiedlichen Diagnosen an den an Land wartenden Rettungsdienst übergeben. Dem Rettungspersonal stand zusätzlich Spineboard und Schaufeltrage zur Versorgung bereit und wurden von Andre fachkundig angeleitet und unterstützt.

Aufgrund des unangenehmen Wetters gab es nur ein kurzes Abschlussgespräch. Alle Teilnehmer waren sich einig, eine gelungene Übung absolviert zu haben und das dies gewiss wieder einmal wiederholt wird. Nachdem alles wieder verstaut und aufgeräumt war, traten alle die wohl verdiente Rückfahrt in ein hoffentlich warmes und trockenes zu Hause an.

Text & Bilder: Siggi Moser

20.10.2013 Neue Taucheinsatzführer im Bezirk Bodenseekreis

Seit heute haben wir im Bezirk Bodenseekreis drei neue Taucheinsatzführer.

  • Ramona Moser
  • Michael Nickl
  • Pascal Veit

haben in Mockmühl den Taucheinsatzführerlehrgang mit Erfolg abgeschlossen.

Herzlichen Glückwunsch!

Somit haben wir jetzt 10 ausgebildete Taucheinsatzführer.

Bodensee für Taucher nicht gefährlich, aber anspruchsvoll

Nach dem Tauchunfall am Karfreitag kommt wieder die Frage nach der Gefährlicheit des Tauchens im Bodensee auf. Zitate von Seiten der DLRG sind nur Auszugsweise wiedergegeben!

Der Artikel dazu aus der Schwäbischen Zeitung mit Video.

04.04.2013 BBBank spendet 2500 Euro an Druckkamer in Überlingen

Badischer Tauchsportverband erhält Spende für die Druckkammer im Helios-Spital

Hier der Bericht aus dem Südkurier

29.03.2013 Tauchunfall in Meersburg

Link zum Unfall am 2. April in der Schwäbischen Zeitung: Vermisster Taucher wurde gefundenhttp://www.schwaebische.de/region/bodensee/markdorf/rund-um-markdorf_artikel,-Roboter-findet-vermissten-Taucher-_arid,5417186.html

Link zum Unfall am 3. April im Südkurier

 

Am Karfreitag wurde das Osterwochende jäh durch unsere Rufmelder unterbrochen.

Ein Tauchunfall in Meersburg beschäftigte uns für die nächsten Stunden. Von der SEG Meersburg wurde ein beheiztes Zelt aufgestellt, was in Anbetracht des ungemütlichen Wetters immer wieder gerne zum aufwärmen besucht wurde. Hier gab es dann auch heissen Kaffee oder Tee.

Leider blieb die Suche trotz Einsatz von Polizeihubschrauber, mehreren Booten der DLRG, Feuerwehr und Wasserschutzpolizei erfolglos. Die Polizei plant nun die Suche mit technischen Hilfsmitteln weiterzuführen.

Link zum Artikel in der Schwäbischen Zeitung http://www.schwaebische.de/region/bodensee/friedrichshafen/rund-um-friedrichshafen_artikel,-Sporttaucher-im-Bodensee-vermisst-_arid,5416062.html

Link zum Artikel im Südkurier

Text: Siggi Moser

06.01.2013 42. Dreikönigstauchen in Überlingen

Wie jedes Jahr wurde das Dreikönigstauchen von uns abgesichert.

Link zum Bericht im Südkurier

Neujahrsschwimmen 2013

Unser erster Termin im Jahr war das traditionelle Neujahrsschwimmen am 1. Januar 2013.

Hier der Link zum Artikel im Südkurier

Taucherin kurzzeitig vermisst

Am Sonntagnachmittag wurde unsere Ruhe jäh durch das Piepsen unserer Melder unterbrochen. Meldung Tauchunfall in Überlingen.

Glücklicherweise wurde aber schon auf der Anfahrt der Einsatz abgebrochen da die vermisste Taucherin unversehrt wieder aufgetaucht war.

Link zum Artikel im Südkurier

Zwei Neue Einsatztaucher im Bezirk Bodenseekreis

Neue Druckkammer in Überlingen

Wie der örtlichen Presse (Südkurier und see online) entnommen werden konnte, ist im Helios Spital Überlingen die neue Taucherdruckkammer angekommen.

Die Druckkammer soll bis Mitte April einsatzberteit sein und am 21. April im Rahmen der offenen Tür im Krankenhaus Überlingen, dem interessierten Publikum zugänglich sein.

In der Überlinger Kammer werden auch Seminare für Taucher angeboten, bei denen sie "trockene" Tauchgänge bis auf 50 Meter Tiefe simulieren können.

12.02.2012 GUV und Eisrettungsübung

Gerade einmal -14 Grad, zeigte das Thermometer an diesem Sonntagmorgen an, als sich die üblichen Verdächtigen auf den Weg zum monatlichen GUV machten. Doch solch eisige Temperaturen legen den Grundstein für ein ganz besonderes Tauchvergnügen, Eistauchen.

Der Ein oder Andere hatte leichte Probleme sein Dieselfahrzeug bei den arktischen  Temperaturen in Gang zu bekommen, trotzdem waren alle pünktlich 8:30 am DLRG - Heim in Friedrichshafen.

Da sich die Presse für diesen Morgen angekündigt hatte, wollten wir die Gelegenheit unter anderem zur Demonstration nutzen, wie ein ins Eis Eingebrochener gerettet werden kann. Nachdem alles Organisatorische geklärt war, wurden die beiden Fahrzeuge 1/91-1 und 1/91-2 beladen.

Ziel heute: Der BMK Yachthafen in Langenargen. Dort angekommen wurde der geplante Einsatzablauf durchgesprochen und nochmals ausdrücklich darauf hingewiesen, dass niemand ohne Sicherungsleine die Eisfläche betreten darf.

Nächste Aufgabe war die Suche nach einer geeigneten Stelle für die Eisrettungen. Eine Aufgabe für die beiden Eisretter in ihren Überlebensanzügen. Dieses  Unterfangen stellte sich aber als schwieriger wie gedacht heraus, da die Eisdecke größtenteils eine Stärke von über 10 cm hatte.

Zum Glück wurden dann doch ein paar kleinere Löcher gefunden an denen sich Gasblasen den Zutritt an die Oberfläche frei hielten.

Zur selben Zeit wurde mit einer speziell präparierten Motorsäge, das Einstiegsloch für die Taucher angelegt. Zur Kettenschmierung diente handelsübliches Salatöl.

Beim Versuch eine zweite Öffnung anzulegen versagte allerdings die besagte Motorsäge. So war wieder Handarbeit mit Pickel und Axt angesagt.

Während die Eisretter den Umgang mit Aluleiter, Kombiretter und Korbtrage demonstrierten, konnten die Taucher endlich auch ins Wasser. Dabei mussten Sie feststellen, dass bei solchen Temperaturen ein sorgfältiger Umgang mit der Tauchausrüstung unumgänglich ist. Inflator, Automaten oder auch Taucherbrillen die mit Feuchtigkeit in Berührung kamen, verweigern bei diesen Temperaturen dann schon mal ihren Dienst. In so einem Fall heißt es dann ein paar Minuten im 4 Grad warmen Wasser des Einstiegloches auf deren Funktionstüchtigkeit zu warten. Wenn wieder alles einwandfrei funktioniert, kann abgetaucht werden. Leider war dieses Mal nur die ersten paar Zentimeter unter der Eisdecke ein Erlebnis, denn weiter unten wurde die Sicht von unzähligen Schwebteilchen getrübt.

Nach dem Tauchgang erwartete uns die nächste Unannehmlichkeit, die diese niedrigen Temperaturen mit sich bringen. So hatten wir einige Mühe den einen oder anderen Schraubkarabiner, der zu unserer Sicherheit vorgeschrieben ist, wieder zu öffnen. Mit warmen Händen und anpusten wurde aber auch diese Hürde schließlich gemeistert.

Als von den Eisrettern jeder einmal mit dem Überlebensanzug im Wasser geplanscht hatte und auch unser letzter Taucher wieder aus den Fluten aufgetaucht war, wurde alles wieder in den Autos verstaut und die Heimreise angetreten.

Alles in allem wieder ein erfolgreicher Sonntagmorgen.

In der Schwäbischen Zeitung ist ein Artikel und eine Fotoreportage zu finden. Ein weiterer Artikel ist im Südkurier erschienen. 

Text: R & S Moser
Bilder: A. Maier & M. Nickl 

22.01.2012 Sucheinsatz nach vermissten Anglern

Am Sonntagabend wurde unsere Wochendruhe jäh durch den Rufmelder beendet. Da sich das Suchgebiet auf den gesamten östlichen Bodensee verteilte war ein Einsatz von uns Rettungstauchern jedoch nicht notwendig.

Rainer und ich konnten daher als Kraftfahrer und Gruppenführer eingeteilt werden. Leider blieb die Suche nach Boot und Besatzung erfolglos und so wurde spät Nachts der Einsatz abgebrochen.

Inzwischen gibt es in einigen Regionalzeitungen einige Artikel dazu.

Autor: Siggi Moser

15.01.2012 GUV Kressbronn Schiffsanleger

Nach leichten Anlaufschwierigkeiten sind wir doch noch in Kressbronn bei strahlendem Sonnenschein eingetroffen. Wie im Vorfeld von Wolfgang angekündigt war einiges an Spielzeug mit dabei, aber aufgrund Teilnehmermangels kam nur der Hebesack zum Einsatz.

Die erste Runde wurde von Michael mit Lydia als Tauchpartner und Wolfgang Danz mit mir als Tauchpartner durchgeführt. Da ich meinen Trocki vergessen hatte war ich mal wieder mit dem Halbtrockenen Vereinsmaterial  im Wasser. Dank guter Passform und noch besserem Wetter war aber sogar die anschliesende Landtätigkeit kein Problem.

Da alles wieder mal reibungslos und zügig über die Bühne ging konnte um 12 Uhr die Wachstation wieder abgeschlossen werden.

Text u. Bilder: Siggi Moser